Wenn i dehoim en Wemse ben on aus em Fenster seh,
dann kommt mir´s manchmol en de Senn: Woanders isch`s au schee,
doch guck i nonder s`Grenzbachzal, dann fällt mir`s wieder ei;
die Welt die kann net überall so schee wie z`Wemse sei!
//En Wemsa do isch`s wunderbar, do geh i nie me raus,
en Wemse bleib i´s ganze Johr, do halt i´s ewig aus//
Wie onser Örtle en sei`m Gwand, liegt zwische Berg on Tal,
so gibt`s no meh em ganza Land, doch des isch ons egal.
Bei ons do gibt`s die beste Luft, bei ons do kann mer sei,
bei ons do herrscht en bsondre Duft, drom stemmet alle ei:
//En Wemsa do isch`s wunderbar, do geh i nie me raus,
en Wemse bleib i´s ganze Johr, do halt i´s ewig aus//
Komm i von draus de Flecke rei, on nemm de Fuß vom Gas,
do schaudert`s mächtig en mi nei, i weiß au glei von was,
i sieh de Kirchturm, jedes Dach, mir geht`s durch Mark on bein,
i sieh die Steig, i sieh de Bach: Jetzt ben i dehhoim:
//En Wemsa do isch`s wunderbar, do geh i nie me raus,
en Wemse bleib i´s ganze Johr, do halt i´s ewig aus//
On kommt emol de Sensemann, on winkt, mach dich bereit,
den guck i zerscht mol gar net o, on sag i han koi Zeit,
ach laß mi no e weile do, bei ons do isch`s so schee,
i möchte no so viel schaffe Mo, warom soll i scho geh?
//En Wemsa do isch`s wunderbar, do geh i nie me raus,
en Wemse bleib i´s ganze Johr, do halt i´s ewig aus//
On komm i dann an`s Himmelstor, de Petrus holt mi rei,
do komm i mir ganz winzig vor, on i ben ganz allei,
i sag zum Herrgott: Lieber Mann, do obe isch`s net schee,
doch der sagt guck dir`s z`erscht mal an, on was hab i dann gseh?
//Em Paradis isch`s wunderbar, do geh i nie me raus,
Do isch`s jo grad wie`s z`Wemse war, do halt i´s ewig aus//
Komponiert und getextet von unserem Literat
Rudolf Schwörer
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