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HISTORY DES

Wimsheimer Carnevalverein

Hurrassel

19.02.1982
Gründung & erste Prunksitzung

Am 19.02.1982 fand in der Turnhalle des TSV Wimsheim die erste Prunksitzung unter dem Namen "Narrengemeinschaft Hurrassel" statt. Bei dieser Veranstaltung konnte man gleich feststellen, daß diese Prunksitzung für Wimsheim eine Bereicherung ist und man kam zu dem Entschluss, jährlich eine Prunksitzung zu veranstalten.

1996
Gründung eines eingetragen Vereins

Im Jahre 1996 kam der große Umbruch bei Hurrassel, Gründungsversammlung als Eingetragener Verein "WCV Hurrassel" 1981 e.V. 18 Personen von der ehemaligen Narrengemeinschaft haben sich enschlossen einen eingetragenen Verein zu gründen.

1998
Gründung Zäpflestroll
2023
Gründung Donnerdämonen

Ungewöhnlich für eine evangelische Gemeinde und trotzdem nach 44 Jahren immer noch Bestand.

Aus einer Stammtischrunde (Gasthaus Hirsch), die gute Laune und Fröhlichkeit verbreitete, wurden die Hurrassel. Zuerst als freie Gemeinschaft, ohne Verpflichtungen und Zwang, begannen sie sich in der Welt der Narren zurechtzufinden.

Hierbei gab es Untertsützung des inoffiziellen Patenvereins Schellau. Im Oktober 1981 wurde die erste karnevalistische Ära in Wimsheim eingeläutet.

Nach einem Vorstandswechsel 1996 wurde aus der lockeren Gemeinschaft ein eingetragener Verein.

Der Name Hurrassel entstand aus der Zusammensetzung der „Hurra“-Bewegung und dem geschichtlichen Hintergrund der Wimsheimer Uhrenmacher, die mit ihren benagelten Sohlen nach Pforzheim zum Arbeiten wanderten und ihr „Rasseln“ durch die Straßen klang. Die Symbolfigur wurde das Dreigestirn, es repräsentiert das beschlussfähige Kremium mit ihrem Helmhalter als Präsident. Die Darstellung wurde in Anlehnung an die Asterixfiguren entworfen.

Nachdem der Name, die Struktur und der damalige 7er Rat feststanden, begannen sie die erste Prunksitzung zu planen. Diese fand 1982 erstmalig in der TSV-Halle statt. Es gab das Dreigestirn mit seinem Gesang, Bauchredner, die Tratschweiber, das Männer- und Damenballett und nicht zu vergessen „D’r oin, d’r anner on d’r sell“.

Natürlich durfte in der närrischen Phase die Übernahme des Rathauses nicht fehlen. Auch dies hat seither Tradition und wird nach einem Locationwechsel weiterhin mit dem Kinderfasching kombiniert.

Nach den Prunksitzungen und dem Rathaussturm wagte man sich über die Grenze hinaus und zeigte sich auch auf Umzügen. Früher beschränkte sich dies auf Jubiläumsumzüge und den Tiefenbronner Faschingssonntagsumzug. Hierfür wurden aufwendige Mottowägen gebaut und sogar einmal der erste Preis beim Jubiläumsumzug in Tiefenbronn für den „Karneval in Rio“ gewonnen.

Das Männerballett zeigte sich jedes Jahr in neuen Kostümen, wie zum Beispiel als waschechte leichtbekleidete Wikinger, ganz nach dem Motto „Alkohol gefriert nicht“.

Zu den kreativen wechselnden Kostümen sollte zusätzlich etwas Traditionelles entstehen. Eine Gruppe junger motivierter Hurrassel fand sich 1998 zusammen, mit der Idee, eine Häsgruppe zu gründen. Zwei der jungen Männer betrieben eine aufwendige Recherche und lasen sich in die in Altdeutsch geschriebene Ortschronik ein – mit Erfolg.

Die Geschichte zur Figur stand fest und aus dem damaligen Canadian Club entstanden parallel zum Club die „Madersheer Zäpflestrolle“. Laut der Chronik gab es in Wimsheim keine Aufzeichnungen zu Hexen, Teufeln oder ähnlichen Gestalten. In der Geschichte schreibt man über den Madersheer (vermutliche Herkunft: Wortart maskulin), der aber bildlich nicht beschrieben wurde. Laut Erzählungen trieb der Maderheer nachts in den Ställen und Scheunen der Bauern in Wimsheim sein Unwesen und brachte die Bauern zur „Weißglut“, tagsüber versteckte er sich im Gewand „Hegelau“ inmitten dunkler Tannen und niemand bekam ihn zu sehen.

Passend für den Charakter in der Chronik ist ein Troll (im Kontext bezeichnet „Troll“ eine Figur, die absichtlich störende oder provokante Aktionen macht, um zu stören oder andere zu verärgern). Da die Wimsheimer den Ortsnecknamen „Dannazapfe“ haben, entschloss man sich für die Figur des „Madersheer Zäpflestroll“. Der Schlachtruf „lecks Arsch“ beruht auf das Fluchen der Bauern, die vom Zäpflestroll heimgesucht wurden.

Das erste Häs wurde 1998 als Zuschauer auf dem Schellbronner Nachtumzug präsentiert. Sie knüpften Kontakte und erhielten Unterstützung, um sich weiterzuentwickeln. Die ersten beiden Masken wurden eigenhändig aus Lindenholz geschnitzt und so über die Jahre weiterentwickelt.

Auch die Auftritte der Prunksitzung entwickelten sich über die Jahre. Bekannte Büttenredner und die Tratschweiber gehörten zum Stammprogramm. Aus dem Männerballett wurden die Chaoten, ihren Namen erhielten sie durch ihre sehr chaotischen Proben und Auftritte. Mit dem Auftritt „Die Glocken von Rom“ waren die Chaoten fester Bestandteil der Hurrassel.

Das Damenballett war der Startschuss zu unseren heutigen Tanzgarden, die von unserer stetig wachsenden Jugend repräsentiert werden.

Der 7er Rat entwickelte sich zum 9er Rat und auch die Trolle sind auf den Umzügen nicht mehr allein unterwegs. 2023 wurde mit den Donnerdämonen ein neues Häs gegründet. Bei der Gründung lag der Fokus darauf, eine Gestalt zu entwickeln, die von der Erzählung in die Chronik passt, aber einen Kontrast zu den Trollen bildet. Es sollte düster sein. Beim ersten Treffen gab es bereits eine Idee für eine mögliche Maske und um diese Handzeichnung herum wurde dann gemeinsam das Häs entwickelt.

Die Farben des Häs standen schnell fest, da Schwarz und Grau die Finsternis repräsentieren. Der Netzüberwurf sollte etwas Bewegung in das Häs bringen und kann in Anlehnung an den Nebel und die Verästelungen im Wald gesehen werden. Das Blau der Lichter und Elemente kam ursprünglich aus den Vereinsfarben, da diese Farbe jedoch zu dunkel war, um auf dem Schwarz und Grau herauszustechen, wurde es in einen kräftigeren Farbton abgewandelt. Dieser findet sich auch in der Maske wieder; hier sollte speziell die Augenpartie abgehoben werden.

In 44 Jahren ist noch so einiges mehr passiert und nicht jede Geschichte sollte für die Ewigkeit gedruckt werden, doch sie werden stetig weitererzählt, damit sie nicht in Vergessenheit geraten.

Auf die vergangenen 44 Jahre und alles, was noch folgen wird – drei donnerkräftige HU-Rassel.

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